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Injektionen, Infusionen, Blut abnehmen

Zertifikat-Kurs mit schriftlicher & praktischer Prüfung:

"Spritzenführerschein"

Das Scheitern in der mündlichen Prüfung hat immer wieder einmal nicht nur mit mangelnden Kenntnissen oder mit mangelnder Vernetzungsfähigkeit von Wissen zu tun. Fehlendes theoretisches Wissen und Unsicherheiten im Umgang mit invasiven Techniken können ebenfalls Stolpersteine sein.

Besonders schwierig der Umstand: HPAs aus nicht-medizinischen Berufen haben bisweilen eine tief sitzende Scheu vor Pieksen, Stechen und Spritzen und gehen dem Thema im Unterricht aus dem Weg, anstatt sich damit – wie’s zweckdienlich wäre – besonders intensiv zu befassen.

Nun gibt es an der HPSD in jedem Kalenderjahr etwa siebenmal (7 x) die Möglichkeit, sich im regulären Unterricht (jede/r Studierende kann an allen Unterrichtsveranstaltungen teilnehmen!) oder an einem Praxistag mit Injektionstechniken vertraut zu machen. Wer nicht „von Berufs wegen“ Theorie und Praxis des invasiven Arbeitens beherrscht, für den ist die Teilnahme an einem Unterrichtsblock Voraussetzung für den Besuch dieses Zertifikatskurses.

Dieser Kurs wird mit einer theoretischen Prüfung (multiple choice) und einer praktischen Prüfung abgeschlossen. Mit dem Zertifikat dieser Fachaus-bildung kann die/der HPA (später HeilpraktikerIn !) belegen, dass sie/er die verschiedenen Injektionstechniken solide erlernt hat und das Wissen geprüft wurde. Sollte es in der Praxis jemals zu einem Schadensfall kommen, kann ein solcher Nachweis entscheidend helfen zu belegen, dass man der Sorgfaltspflicht nachgekommen ist und solide Kenntnisse und Fähigkeiten erworben hat, die zum invasiven Arbeiten befähigen. Die Heilerlaubnis (bestandene Prüfung) reicht dazu in der Regel nicht aus.

Das Seminar eignet sich nicht als Einführung oder Unterrichtsersatz.
Im Gegenteil: In diesem Seminar werden die Grundlagen, wie der Unterricht sie vermittelt, nur kurz wiederholt, dann jedoch vertieft und in einer schriftlichen Prüfung abgefragt.

Alle Injektionstechniken (i.c., s.c., i.v. und i.m.) sowie das Anlegen von Infusionen werden ausführlich demonstriert und von allen TeilnehmerInnen am Gummiarm und auch am Menschen praktisch geübt. In einer praktischen Prüfung wird die korrekte Ausführung kontrolliert.

HPSD-intern gilt: Am Prüfungsintensivtraining - 15 x montags abends - darf nur teilnehmen, wer
a) aufgrund seiner Berufsausbildung und -erfahrung nachweislich mit allen Techniken invasiven Arbeitens vertraut ist
b) oder – alternativ – das Zertifikat „Injektionstechniken“ erworben hat.

 

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