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Naikan / Selbsterfahrungstage mit Meditation

Schweigen und Ehrlichkeit

„Warum eigentlich fürchten wir die Stille? Weil wir den Spiegel, den sie uns vorhält, nicht ertragen können, weil wir verlernt haben, wirklich tief ehrlich zu sein, mit anderen und auch mit uns selbst.“ (Yehudi Menuhin)

Diese tiefe Ehrlichkeit ist Grundvoraussetzung für alle heilenden Berufe. Sie kann kaum gelingen ohne die zumindest einmalige, besser die regelmäßige Erfahrung einer Meditationspraxis, die durchgängiges Schweigen über einige Tage auslebt.

Naikan und körperorientierte Meditation

Wir orientieren uns an der aus der Tradition des japanischen Buddhismus hervorgegangenen „Innenschau“ (jap. 内観) des Meditationslehrers Ishin Yoshimoto (1916 – 1988), die unter dem Begriff „Naikan“ weltweit Verbreitung gefunden hat und heute zu den etablierten und sehr erfolgreichen Ansätzen der fernöstlichen Psychotherapie gehört.

Die derzeit klarste und verständlichste Einführung in diesen Meditationsweg hat der Psychotherapeut Yoshin Franz Ritter mit einfachen Mitteln ins Netz gestellt: Naikan - das Tor zum Selbst.

(Links im Bild der Nachfolger von Ishin Yoshimoto, Prof. Akira Ishii, der seit den achtiziger Jahren die Entwicklung von Naikan in Europa sehr engagiert begleitet, im Gespräch mit Reinhard F. Spieß beim 11. Internationalen Naikan-Kongress im September 2016.)

Wir ergänzen diese Erfahrung in der Innenschau um Einführungen in praxisrelevante und leicht auch in Gruppen anwendbare Formen körperorientierter Wege der Meditation (Gehmeditation, Herz-Chakra-Meditation).

Vor der Anmeldung empfehlen wir ein Gespräch mit dem Naikan-Begleiter – um sicherzustellen, dass eine ausreichende psychische Belastbarkeit der Übenden gegeben ist. Während der Tage besteht jederzeit die Möglichkeit zu unterstützenden Einzelgesprächen, wenn sich dies als unumgänglich erweist.

Zeit und Ort

Wir nehmen uns eine Woche Zeit nur für uns, im Meditationshaus des deutsch-japanischen Kulturforums in Schwalmtal, in dem wir auch übernachten, und wir vermeiden in dieser Woche alle Reize, die von außen kommen und die ansonsten unseren Alltag steuern: Bücher, Radio, TV, Handy, Smartphone, PC.
Im Interesse eines ganzheitlichen Konzepts mit gesunder Ernährung werden wir von unserer japanischen Gastgeberin in der Tradition japanischer Zen-Klöster verpflegt.

 

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