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Krisenintervention: Talk-Down-Strategien

Verbale und nonverbale Wege
          -   zur Beruhigung und Deeskalation

Ein Klient wird während einer Sitzung so wütend auf seinen Chef, dass er nicht mehr ansprechbar ist. Eine Klientin entwickelt starke Ängste und Panikgefühle, während sie sich an eine Bestrafungssituation aus ihrer Kindheit erinnert. Ein Ehepaar streitet sich während einer paartherapeu-tischen Sitzung über einen lange zurückliegenden Seitensprung, dass die Fetzen nur so fliegen.

Wie verhalten wir uns als Heilpraktiker oder HP(Psych) bei Klienten in solchen „negativen“ Gefühlszuständen, die oft durch eine hohe emotionale Ladung, ein Festhängen im Problem und fehlende Lösungsmöglichkeiten gekennzeichnet sind (stuck state)?

Das Neurolinguistische Programmieren (NLP) bietet hierfür zahlreiche bewährte Denkansätze und wirkungsvolle Strategien. Ausgewählte Grundlagen der Krisenintervention werden theoretisch vorgestellt und intensiv praktisch eingeübt.

Einzelthemen:

  • Wie bleibe ich in stressigen Situationen präsent und ruhig?
  • Sehen – hören – fühlen – riechen – schmecken: Jeder Sinneskanal ist eine Ressource.
  • „Rapport vor Intervention“: Wie finde ich einen wertschätzenden Kontakt zum aufgeregten Klienten?
  • Nonverbale Kommunikation: Körperhaltung, Atmung, Gestik, Mimik, Augenbewegungen, Augenkontakt.
  • Verbale Kommunikation: empathisches Zuhören, ressourcierende, orientierende und beruhigende Wortwahl, bewusste Fragetechnik, Trance-Technik „Moment of Excellence“.

Dieses Tagesseminar bereitet nicht nur auf das Bewältigen von Notfall-Situationen in der mündlichen Prüfung vor und ist unverzichtbar für einen sicheren Patientenumgang in der psychotherapeutischen Praxis.
Es vermittelt uns auch ein nachhaltiges Rüstzeug für die Bewältigung vieler stress-geprägter Situationen in 'freier Wildbahn' ...

 

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