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Gesprächs-Psychotherapie

Klientenzentrierte Gesprächs-Psychotherapie nach Rogers

Ziel der Ausbildung ist es, durch eigene Erfahrung einen näheren Einblick in das Menschenbild, die theoretischen Grundlagen und das therapeutische Handeln in der Gesprächs-Psychotherapie zu erlangen. Dabei steht die Entwicklung des eigenen Gesprächsverhaltens in praktischen Übungen und Rollenspielen zunächst im Vordergrund, später kommt das Erproben der neu gewonnenen Kompetenzen in einem beratenden, dann therapeutischen Setting hinzu. 

Helfen Sie Ihren Patienten/Klienten, eigene Problemlösungsstrategien zu finden, zu entwickeln und umzusetzen!

Carl R. Rogers erachtete dafür drei Qualitäten als "notwendig und hinreichend": die Kongruenz (als Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit mit sich selbst), die Empathie (als Bemühen um die Fähigkeit zu fühlen, was der Klient fühlt), den Respekt (als Akzeptanz - unconditional positive regard - des Realitätserlebens des Klienten). Wir begeben uns auf den Weg, diese drei Qualitäten in uns zu entwickeln. Denn dann gilt für den therapeutischen Prozess: "Es ist die Beziehung, die heilt." (C. R. Rogers)

Inhalte der Fachausbildung: Therapeutisches Gesprächsverhalten, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstexploration und Arbeit mit Klienten, Voraussetzungen für Veränderungen, Inkongruenz des Klienten als Indikationskriterium, Merkmale einer heilenden Beziehung, Struktur einer Beratung. Gesprächspraxis ist der Hauptteil dieser Ausbildung, wobei ein wesentlicher Bestandteil die Selbsterfahrung ist. Dies setzt eine stabile psychische Gesundheit der Teilnehmenden und die Bereitschaft voraus, wertschätzend kritische Rückmeldungen geben und empfangen zu können. Jede/r TeilnehmerIn sichert mit der Anmeldung die psychische Belastbarkeit bei der Selbstexploration zu. Wenn Sie hier Zweifel an der eigenen Belastbarkeit haben, bitten wir Sie, ein Beratungsgespräch mit unserem Dozenten zu suchen.

Zertifizierung nach 80 Unterrichtsstunden (inkl. 15 Stunden Intervision, Kleingruppenarbeit, drei dokumentierte, supervidierte Klientengespräche, ca. 30 Stunden Selbst- (Literatur-)Studium)

In unregelmäßigen Abständen richtet die Heilpraktikerschule Düsseldorf (bei Interesse) einen Aufbaukurs mit gleichem zeitlichem Umfang für solche Teilnehmer aus den Grundkursen ein, die bereits Erfahrungen in der eigenen psychotherapeutischen Praxis haben sammeln können. Informationen dazu auf Anfrage.

Eine sinnvoller Ausbau der erworbenen therapeutischen Kompetenzen ist aber auch denkbar mit der Fachausbildung "Nikotin-Stop-Therapeut".

Dieses anerkannte psychotherapeutische Verfahren dient als Ausbildungsnachweis beim Gesundheitsamt und ermöglicht in Verbindung mit dem Prüfungsvorbereitungskurs die Prüfungsteilnahme zum Heilpraktiker (Psychotherapie).