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Osteopathische Körperarbeit
(CranioSacral, Viszeral, Parietal
& Kiefergelenksbehandlung)

Osteopathie ist eine ganzheitliche, manuelle Medizin, deren Diagnostik und Behandlung auf dem Prinzip basieren, dass alles Leben sich in Bewegung ausdrückt. Bewegung bzw. freie Beweglichkeit sind somit ein Kennzeichen für Gesundheit, die sich z.B. als Mobilität des Muskelskelettsystems, dem freien Fluss der Körpersekrete, der Rhythmik von Herz, Atmung und craniosacralem System oder der Peristaltik und Gleitfähigkeit innerer Organe manifestiert.

Die Hände sind das wichtigste Instrument des Osteopathen, mit denen er feinste Bewegungen und Gewebsreaktionen erspürt, diagnostisch bewertet und gegebenenfalls korrigiert. Dabei bedient er sich eines weit gefächerten Spektrums manueller Techniken, die von sanften Berührungen bis zu schnellen Manipulationen reichen und an die jeweiligen Bedürfnisse des Patienten angepasst sind.

In dieser Ausbildung werden wir lernen mittels osteopathischer Techniken die verschiedenen Regionen des Körpers zu untersuchen und zu behandeln. Dabei entwickeln die Hände zunehmend eine feinfühlige Sensibilität.

Wesentlich für das eigene Wohlbefinden und das des Patienten ist die energetische Integrität des Therapeuten. Das bedeutet, dass wir Klarheit und Kontrolle über die Energie haben müssen, in der wir uns befinden. Daher werden wir unsere „Klarfühligkeit“ schulen und lernen unsere energetische Qualität bewusst zu wählen und zu entwickeln.

 

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Die Ausbildung: CranioSacral, Viszeral, Parietal

In der Osteopathie werden 3 Teilbereiche in Anatomie und Methodik unterschieden – CranioSacral, Viszeral, Parietal.

Wir bieten Gelegenheit, fundierte Grundkenntnisse und Techniken der jeweiligen Methoden zu erlernen. Alle Kurse sind praxis-orientiert, so dass die erlernten Fertigkeiten sofort in der eigenen Praxis umgesetzt werden können.

Die Wochenenden bauen aufeinander auf und können jeweils einzeln gebucht werden. Bei Vorkenntnissen ist ein Quereinstieg nach Absprache möglich.

Bei der Vorausbuchung von 4 aufeinander aufbauenden Abschnitten bieten wir Ihnen einen Rabatt von 5% an.

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1. CranioSacrale Osteopathie

OstheopathieDie CranioSacrale Osteopathie behandelt das zentrale Nervensystem mit seinen schützenden und nährenden Strukturen wie Hirn- und Rückenmarkshäute, Liquor, Schädelknochen (Cranium) und Kreuzbein (Sakrum).

Das craniosacrale System hat einen eigenen Rhythmus (CRI), der als feine pulsierende Bewegung mit einer Frequenz von 6-14/Minute am ganzen Körper erspürt werden kann.

CranioSacral Basis 1

Aus dem Inneren Herzen arbeiten – Gentle Breath Meditation / Grundprinzipien: Palpation, Untersuchung und Behandlung / Transversale Diaphragmata: Beckenboden, Zwerchfell, Thoraxeinlass, Zungenbein/Halsmuskeln, Atlanto-Occipital-Gelenk, Tentorium / Behandlung der Iliosacralgelenke und des Segments L5-S1 / Energetische Aspekte / Behandlungsprotokoll

CranioSacral Basis 2

Intrakraniales und intraspinales Membransystem / Diagnose und Behandlung mittels Faszientechniken und des Craniorhythmischen Impulses (CRI) / alternative osteopathische Techniken / Untersuchungs- und Behandlungsprotokoll

CranioSacral Fortgeschrittene 1

Venöse Blutleiter: Behandlung nach Viola Frymann / Neurocranium Teil 1: Schädelbasis/Sphenobasilargelenk (SSB) / Untersuchungs- und Behandlungsprotokoll SSB

CranioSacral Fortgeschrittene 2

Neurocranium Teil 2: Stirnbein, Schläfenbeine, Scheitelbeine, Siebbein, Fluktuationstechniken, Untersuchungsprotokoll Neurocranium

CranioSacral Fortgeschrittene 3

Gesichtsschädel Teil 1: Auge/Augenhöhle, Nasennebenhöhlen, Oberkiefer-Gaumen-Komplex, Untersuchungsprotokoll Gesichtsschädel

CranioSacral Fortgeschrittene 4

Gesichtsschädel Teil 2: Kiefergelenk und Relationen / funktionelle und therapeutische Relationen / vollständiges Untersuchungs-protokoll Neuro- und Viszerocranium

Der Dozent behält sich vor, Kursinhalte zu variieren.

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2. Viszerale Osteopathie

Behandlung der inneren Organe

Cranio Die viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den inneren Organen, den Blutgefäßen, Lymphbahnen, dem Vegetativen Nervensystem und dem dazugehörigen Bindegewebe (Faszien). Die inneren Organe bewegen sich einerseits unwillkürlich mit jedem Atemzug und bei jeder Rumpfbewegung, andererseits besitzen sie einen eigenen Bewegungsrhythmus (Motilität). Funktionsstörungen können u.a. durch Narben, Organsenkung, Entzündung, Ernährung und emotionalen Stress entstehen. Diese Störungen zeigen sich in Bewegungseinschränkungen innerhalb der Organe, die wir lernen zu diagnostizieren und zu behandeln.

Durch die Anheftungs- und Berührungspunkte mit anderen Organen, bzw. dem Muskel-Skelettsystem kann es durch viszerale Dysfunktionen auch zu Beschwerden am Bewegungsapparat kommen.

In der vierteiligen Fachfortbildungsreihe werden die grundlegenden Kenntnisse der Viszeralen Osteopathie vermittelt. Eine fünfte Fortbildungseinheit beschäftigt sich mit der Faszialen Therapie. Während die ersten vier Kurse eine zusammenhängende und aufeinander aufbauende Sequenz von 4 mal 3 Unterrichtstagen (jeweils Freitag bis Sonntag) darstellen, kann der fünfte Kurs (Samstag/Sonntag) auch separat durchaus sinnvoll gebucht werden.

Die Fachausbildung ist geeignet für Heilpraktiker, Ärzte, Physiotherapeuten, Masseure und andere Körpertherapeuten.

1. Modul

Überblick über die Organe des Brustkorbs, Bauchs und Beckens, deren Zirkulation (Arterien, Venen, Kapillare, Lymphe) und die Bedeutung der Zirkulation in Bezug auf die Organe und den Bewegungsapparat.

Grundlagen der viszeralen Diagnostik und Behandlung.

Anatomie, Diagnostik und Behandlung der Oberbauchorgane: Magen, Duodenum, Leber, Gallenblase.

2. Modul

Überblick über das vegetative Nervensystem (VNS) und die Bedeutung des VNS in Bezug auf die Organe und den Bewegungsapparat.

Embryologische Entwicklung der Oberbauchorgane und des Darms.

Anatomie, Diagnostik und Behandlung von Milz und Pankreas, des Dünndarms (Jejunum und Ileum) und Dickdarms.

3. Modul

Embryologische Entwicklung der Niere und der Genitalorgane.

Anatomie, Diagnostik und Behandlung des Peritoneums, der Niere und der Organe des kleinen Beckens (Blase, Gebärmutter, Eierstöcke und Prostata)

Vertiefung der bisher gelernten Techniken.

4. Modul

Überblick über die Diaphragmen und die Bedeutung der Diaphragmen in Bezug auf die Organe.

Embryologische Entwicklung der Organe des Brustkorbs.

Anatomie, Diagnostik und Behandlung der Organe des Brustkorbs (Herz, Lunge, Mediastinum).

5. Modul: „Fasziale Therapie“

Überblick über das Fasziensystem und die Zentralsehne, Bedeutung der Faszien in Bezug auf die Homöostase des Körpers.

Fasziale Diagnostik und Behandlung des Brustkorbs und Bauches.

 

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3. Parietale Osteopathie

CranioSchmerzen und Bewegungseinschränkungen des Bewegungsapparates zählen zu den häufigsten Beschwerden. Davon sind ca. 70% funktioneller Art, die schulmedizinisch nicht eindeutig diagnostiziert und oft nur mit schmerz- und entzündungshemmenden Arzneien behandelt werden. Hier ist die manuelle Behandlung von unschätzbarem Wert und ermöglicht häufig deutliche Besserung.

Die osteopathischen Techniken sind vielfältig und reichen von sanft bis dynamisch. Die osteopathische Betrachtung zeigt die Verkettung der verschiedenen Organsysteme und behandelt diese im ganzheitlichen Zusammenhang.

Kurs 1: Obere Extremität

Untersuchung und Behandlung der verschiedenen Läsionen im Humero-Scapular-Gelenk, des Akromeons, im Ellenbogen- und Handgelenk, Anwendung der bereits kennengelernten verschiedenen Techniken

Kurs 2: Wirbelsäule

Untersuchung und Behandlung der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule und des Iliosakralgelenkes, Anwendung der verschiedenen Behandlungstechniken

Kurs 3: Untere Extremität

Untersuchung und Behandlung von Hüft-, Knie- und Fussgelenk,  Anwendung der verschiedenen osteopathischen Techniken.

 

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4. Kiefergelenksbehandlung

Dieser Kurs widmet sich gezielt der manuellen, osteopathischen Untersuchung und Behandlung der Kiefergelenke und der dazu gehörigen Strukturen.

Das Kiefergelenk steht in zahlreichen Relationen zu anderen Bereichen des Körpers wie z.B. Schultergürtel, Wirbelsäule oder Becken.                         

Daher können Dysfunktionen des Kiefergelenks nicht nur lokal zu Beschwerden führen sondern auch an Symptomen anderer Regionen beteiligt sein: Schmerz und Knacken im Kiefergelenk, Becken-schiefstand, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche und Hörstörungen, Rückenschmerz, Schwindel, Schluckbeschwerden etc.

Der Begriff der kranio-mandibulären Dysfunktion (KMD) findet dabei immer häufiger Verwendung.

Zunehmend kooperieren Zahnärzte und Kieferorthopäden mit Physiotherapeuten und Heilpraktikern, die das Kiefergelenk manualtherapeutisch behandeln, da das Zusammenwirken der verschiedenen Methoden sich erfolgreich ergänzt.

Die Teilnahme an diesem Kurs erfordert etwas Erfahrung in Körperarbeit und ist nicht zum Einstieg in die manuelle Therapie geeignet.

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Alexander Braun

Dozent:
Alexander Braun
Heilpraktiker
Tel.: 02 21 - 8 01 65 27
www.esoterisch-heilen.de

Yvonne Joras

Yvonne Joras
Physiotherapeutin
Tel.: 0178 - 8 78 59 27

Dieter Lütz

Dieter Lütz
Heilpraktiker
Tel.: 0202 - 7 25 17 13

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